© Dieter Kist

Wie kann Leben funktionieren?

Wie kann sich Leben im z.B. All gestalten? Welche biologischen Organe stehen dem zur Verfügung? Haben wir Möglichkeiten, dem auf die Spur zu kommen?


Wie zeichnen sich Möglichkeiten der Lebenserscheinungen im universellen Raum ab? Wie erdähnlich müssen die Lebensbedingungen sein? Lebenserscheinungen außerhalb der Erde sind immer speziell und Ähnlichkeiten können nur in sehr „frühen“ gemeinsamen Erd-Sonne-All-Zeiten gefunden werden. Evolution auf der Erde, die einen permanenten Wandel erzeugt, deutet auch an, dass ein Wandel im universellen Bereich stattfindet. Wie wahrscheinlich ist es, dass dem Raum, der Zeit, dem Leben kein Anfang zugrunde liegt? Was soll vordem gewesen sein? (Ursuppen-Humbug?)

Das Leben auf der Erde (wie das Leben überhaupt), ist ein Leben, das auf der Substanz des existenten Lebens oder der des vergangenen Lebens beruht (wie auf Humus). Der Schlüssel dieser Überlegung ist die Existenz von Atomen. Sie sind die Bausteine des Lebens, aus denen alle festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe bestehen. Die Atome sind durch die Halbwertszeit einem ständigen Wandel unterzogen.

 

Illustration einer Kernfusion. Zwei Protonen (oben) reagieren zu einem Deuteriumkern aus einem Proton und einem Neutron. Ein Positron (e +) – das Antiteilchen des Elektrons – und ein Elektron-Neutrino entstehen bei der Reaktion (Beispiel aus Wikipedia).

Beispiel Mensch: Es werden Kohlenhydrate, Proteine und Fette für den körperlichen Aufbau und dessen Erhaltung (auch Vorratssicherung) benötigt. Für die Energiegewinnung und den innerkörperlichen Ablauf sind Vitamine von erheblicher Wichtigkeit. Ein Masse-Masse-Vergleich Speise zu Vitaminen ist kaum darstellbar. Olavius algarvensis, ein Gürtelwurm/Wenigborster lebt an einigen Stellen im Mittelmeer. Er besitzt keinen Verdauungstrakt. Der Stoffwechsel wird über symbiotische Bakterien betrieben, die unter seiner Haut leben. Selbst der Mensch nimmt Teile seines Lebensbedarfs über die Haut auf (ca.1 % Sauerstoffaustausch). Ein Erscheinungsbild dieser Form von „Ernährung“ ist auch die sogenannte Halbwertszeit. Selbst wenn hier von Zerfall die Rede ist, halte ich einen bioenergetischen Abbau (Ernte) für wahrscheinlicher. Strahlung, wenn auch auf niedrigem Niveau, setzt sich zusammen aus Bioluminiszenzen der Tiefsee, eine umfunktionierte Erbanlage dieser Wesen.

Kosmische Teilchen- oder Wellenstrahlung von aktiven Sternen und Planeten bereiten den gewünschten Abbau vor und fügen diesen in einen Rückführprozess durch Magnetfeld und Gravitation zur Bedarfsstelle, den lebenden Wesen. Natürlich ist die Vielfalt im All mindestens so umfangreich wie das Leben auf der Erde.

Vielleicht sind ein Gammastrahlenausbruch (von der Sonne) oder auch ein schwadronierender „kleiner“ Stern, ein Planet oder eine Lebenskolonie aus dem All für das größte Massenaussterben der Erdgeschichte (vor 443°Millionen Jahren, Ende des Ordoviziums) verantwortlich. Es folgten Reaktionen der Erde wie Vulkanausbrüche und Plattenbrüche. Freigesetzte Atomteilchen wurden auch von Erdkolonien genutzt, was zu ihrem Anwachsen führte.


Wie könnte ein Wesen/eine Kolonie im Erdinneren aussehen? Zum Beispiel wie Riesengipskristalle unter einer Wüste in Mexiko, mit Gewichten von bis zu 45 Tonnen und Ausmaßen von bis zu ca. 15°m x 1,20°m. Da diese sehr nahe der Erdkruste gefunden wurden, dürfte es sich um eher kleine im Verhältnis zu den bioenergetischen „Wesen“ handeln. Der Lebensbereich wird in deren aktiver Zeit ein paar Tausend Grad betragen haben. Das heißt: Der Aggregatzustand war flüssig. Ein elastischer biologischer Strahlenausrichter und Verstärker zum Verteilen von Teilchen und Wellen ist die Grundlage zum Organisieren dieses „Lebens“.


Haut und Horn

Die Haut der Lebewesen ist ein wesentliches Organ und hat einige wichtige Aufgaben zum Schutz, aber auch für den Stoffwechsel u.a.m. (siehe Skizze).

 

Aus Wikipedia Autor: Sgbeer

Schemazeichnung der menschlichen Haut

 

Die Keimschicht der Haut ist die Haut bildende Schicht der Oberhaut, aus deren verbrauchten Zellen wird die Hornschicht gebildet. Die Hornsubstanzen haben sich bei vielen unterschiedlichen Lebewesen auf Grund von günstigem Gewicht zur Stabilität entwicklungsgeschichtlich durchgesetzt. Beispiele: Nägel, Krallen, Klauen und Hufe sowie Hörner, Barten, auch Schnäbel und im körperdeckenden Bereich sind Hornschuppen, Federn, Stacheln und Haare (Fell, Wolle) zu nennen. Also Säugetiere, Vögel und Reptilien sowie auch einige Fische haben hier einen gemeinsamen Entwicklungspunkt. Die rudimentäre Haarausstattung von Walen, mit der Nutzung von Hornsubstanz in den Barten, gibt es da einen Zusammenhang? Wie z.B. die Hornröhrchen der ehemaligen Körperbehaarung verdichten sich zu Hornplatten. Mit den Barten der gefiederten Hornplatten durchseihen die Wale die gewaltigen Mengen von arktisch/antarktischem Meereswasser, um nährenden Plankton heraus zu filtern.

Barten Barte (Wal)

https://de.wikipedia.org/wiki/Barte_(Wal)

 

Maul eines Bartenwals

 

André-Philippe D. Picard

Barten des Blauwals (Balaenoptera musculus)

Stacheln und Tentakel,

 


























Wikipedia Autor:  Weitbrecht

Please quote: "G. Weitbrecht, wikimedia commons". Schematischer Aufbau eines Seeigels im Querschnitt. Links durch stacheltragende Bereiche und rechts durch Ambulakralplatten.

 

Seeigel

 

Die Stachel der Seeigel können als Schutz eingesetzt werden, auch als Fortbewegungsorgan, zum „eingraben“ ins Gestein (auch mit den Gebiss z.B Steinseeigel), aber auch zur direkten Gift-Injektion.






Steinseeigel (Wohnhöhlen)

Paracentrotus lividus-Musée zoologique de Strasbourg.jpg

 




Lebenszyklus Würfelqualle

Shao in der Wikipedia https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26410113

Die meisten Quallen haben lange Tentakel und sind mit zahlreichen Nesselzellen ausgestattet. Das giftige Sekret dieser Fangarme tötet Beutetiere und schützt vor Fressfeinden. Z.B. Würfelquallen und Seewespen (das giftigste Meerestier) sind gefürchtete Quallen, deren Gift in wenigen Minuten töten kann. Mit 150bar wird in 1/250 Sekunde eine Ladung aus den Nesselzellen geschleudert.

Das Erscheinungsbild Portugiesische Galeere (Seeblasen) ist eine Kolonie, eine Staatsqualle, ein Zusammenschluss von hunderten von Polypen, die im Verband bestimmte Aufgaben übernehmen und als Einzeltiere nicht lebensfähig sind. 50 Meter lange Tentakel, die mit bis zu 1000 Nesselgiftzellen pro Zentimeter Länge besetzt sind.

 

Würmer

 






Bild Wikipedia Autor; Wolljuergen Titel „Schraubensabelle Gozo“

Die Schraubensabelle, ein Vielborster, filtert Plankton aus dem Wasser. Selbst ein Regenwurm (Ordnung Wenigborster) kann als ausgewachsener Wurm mit 160 Sedimenten á vier Borstenpaaren, also 1280 Borsten ausgestattet sein, benutzt die aber nur zur Fortbewegung.

Zitteraale, Zitterrochen und Zitterwelse sind Fische, die neben ca. 250 anderen Arten ein besonderes Organ, das Eplex (Elektroplex) nutzen. So kann der Körper des Fisches mit 5000-6000 Elektrozyten (abgewandelte Muskelzellen) ausgestattet sein, deren Leistung durch Reihenschaltung um bis 860 V und 50 A betragen können. Mit den Stromstößen kann Nahrung erbeutet werden und Fressfeinde auf Distanz gehalten werden. Die schwächere elektrische Ausstattung einiger Fische z.B. der Summer und Knatterer dient zur Orientierung (Magnetfeldlinien der Erde) und/oder zur Kommunikation.

elektromagnetische Wellen

Maser, Laser

Die Kohärenz sowie Bündelung von elektromagnetischen Wellen (Maser z.B. Mikrowelle) oder der optischen Entsprechung (Laser z.B. Licht- und Datenübertragung) sind aus unserem Leben trotz geringen Alters der entsprechenden Erfindungen nicht mehr weg zu denken. Die natürlichen Strahlen der Sonne sind seit jeher bekannt, aber auch die natürliche Maser seit nun mehr ca. 60 Jahren.

Glasfaser, Resonator

Glasfasern sind Richtungsstabilisatoren für Licht. Resonatoren sind Schwingungsumsetzer im digitalen Bereich und geben z.B. durch Schwingquarze den Takt an (bekannt aus Uhren, Computern, Funktechnik). Traditionelle Beispiele sind aber auch Holzblasinstrumente, Lautsprecher, Federn (aus Stahl).

Hohlraumresonator und Stimmgabel

 

zu Bild 1: Supraleitende Kavität zur Beschleunigung von Elektronen und Positronen. Über Wikipedia: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung DESY, Hamburg

zu Bild 2: Der einseitig geschlossene Hohlraumresonator die Stimmgabel Wikipedia Autor: brian0918

zu Bild 3: mit Amethysten gefüllte Geode aus Rio Grande do Sul, Brasilien (Höhe: 1,80 m; Gewicht: 1000 kg) un_deagh - Amethyst-filled Geode, The Restless Earth, National Museum of Scotland


 Hat der Amethyst Fähigkeiten ähnlich dem Hohlraumresonator?


In Resonanz gebracht können die unterschiedlichsten Gegenstände bersten. Oskar Matzerath (Grass „Blechtrommel“) und einigen Gesangskünstlern wird die Fähigkeit zugesprochen, Glass zu zersingen. Dann wäre da noch die Halbwertzeit der radioaktive Zerfall, gewissermaßen Abbau?