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© Dieter Kist

Vegetationslinien

Überall sind Vegetationslinien angelegt: Jahresringe der Pflanzen, Schimmelbildung von Käse, Schneegletscherzuwachs, Moorbildung und anderes mehr.

Die allgemein bekanntesten Vegetationslinien dürften die Jahresringe von Bäumen sein. Sie spiegeln den Jahresverlauf wider, d. h. Aktionszeit: Frühling − Sommer, Ruhezeit: Herbst − Winter. Der Baum wird im Frühling von der sogenannten Kambiumschicht umwachsen. Innerhalb dieser Schicht laufen die Versorgungslinien für Wasser und Nährstoffe. Außerhalb der Schicht ist die Rinde mit ihren Schutzmechanismen angelegt.


 

Beispiel von LebensersccheinungenBeispiel von Lebensersccheinungen


Herkömmlich herrscht der Gedanke vor, dass sich Achate (radialer Schichtaufbau) in Gesteinshohlräumen bilden. Kieselsäuregel soll danach die Hohlräume füllen; durch rhythmische Reaktion wird die Bändergestaltung kristallisiert. Sind es wirklich Blasenräume im Vulkanerguss, die für die Existenz der Achate (vollausgefüllt) und Drusen (teilausgefüllt) verantwortlich sind? Oder aber handelt es sich bei den kristallinen „Gebilden“ um organische Wesen, die aufgrund einer Eruption aus ihren angestammten Biotopen aus dem Inneren der Erde gerissen wurden? Quarz = Siliziumdioxid hat einen Schmelzpunkt von 1713 °C und einen Siedepunkt von 2200  °C. Die Schwarzen Raucher der Ozeane erzeugen Quellen von ca. 400  °C, in dem Leben siedelt. Im Erdinneren herrschen noch höhere Temperaturen. Inwieweit es sich bei sedimentierten Verkieselungen und versteinerten Bäumen um chemische oder aber um biologische Einflüsse handelt, muss geklärt werden, weil Lebewesen, die bei extremen Temperaturen leben, andere biologische Voraussetzungen benötigen.

Die Temperaturen innerhalb der Erde ermöglichen Erscheinungsbilder aufgrund anderer organischer Notwendigkeiten. Betrachten wir ferner Entwicklungsstufen unterschiedlicher Lebewesen, wie: Ei/Laich, Samen/Sporen, Larve/Made/Embryo, so ist auffällig, dass die vorwiegend runde Form zumindest zeitweise vorherrscht. Auch der radiale Schichtaufbau ist in seiner schlichten Form − Schale, Schutzhaut, Eiklar, Eigelb und einige mehr − bei jedem Hühnerei erhalten. Diese kompakte Form wird sich auch im flüssigen, heißen Erdinneren als geeignet erwiesen haben.

  

Mittels der Dendrochronologie können charakteristische Jahresringe einiger Baumarten bestimmten Jahren zugeordnet werden, sodass Holz dieser Arten über Jahrtausende zeitlich zugeordnet werden kann. Hier spielen Standort, Vegetationsperioden, Nahrungsangebote und Ruhephasen im Vergleich zueinander eine Rolle. So könnte es möglich sein, diesen Gedanken, dieses System, zum Beispiel auf die Kreise der Malachitsteine anzuwenden, um Vegetationsperioden festzustellen. Das wäre ein Beweis organischen Lebens. Innerhalb dieser Malachitkolonien ist die „Wesensgeburt“ sicherlich zum Teil zur unterschiedlichen Zeit erfolgt, demzufolge wiederholen sich vergleichbare Vegetationsperioden an unterschiedlichen Positionen im Bänderbild.

Septarie, durch Druck zusammengestauchte Form; im Ursprung radialer Aufbau und somit vielleicht 20-mal größer (vgl. Bild).

Für den sedimentären Schichtaufbau durch Bio-film von Mikroorganismen können z. B. Bakterien, Pilze und Algen verantwortlich sein. Nachvollziehbar ist es besonders bei Schimmel. Auch im Moor ist die Schichtfolge ersichtlich. So lässt sich m. E. ein radialer Schichtaufbau durch ähnliche Lebewesen erklären, z. B. die Moeraki Boulders in Neuseeland. Ausgehend von einer kleinen Kolonie, die radial expandierend immer größer wird.

Fossilienfunde von Cyanobakterien, die schon vor ca. 3,9 Milliarden Jahren existiert haben, bildeten Stromatolithen: biogene Sedimentgesteine, die durch Einfangen und Verbauen von Sedimentpartikeln in Gewässern entstanden sind.