google-site-verification: googleeb48852fc35023b6.html

© Dieter Kist

Erd-Expansion

Die Erdkruste und der äußere obere Erdmantel bilden die Lithosphäre der Erde, eine im Allgemeinen als Gestein bezeichnete starre Masse. Durch Alfred Wegener ist von Platten und Kontinentalverschiebung die Rede. Unterhalb der durch Auskühlung starr gewordenen Erdkruste befindet sich die zähe und feste Übergangszone, die Asthenosphäre. Darauf bilden Erdmantel und Erdkern einen mächtigen viskosen Bereich, wobei ein Teil des Erdkerns aufgrund seiner Dichte von fester Struktur und nicht flüssig ist.  Die Größe der Oberfläche der Erdkontinente entspricht in etwa der des Mars. Die Ozeanböden sind recht junge Gesteinsschichten im Verhältnis zum Alter der Erde, zumal der Zuwachs andauert: 4500 Millionen Jahre zu 180 Millionen (bis heute).Im Laufe der 4,5 Milliarden Jahre gab es sicherlich die unterschiedlichsten Ex-pansionseinflüsse und unterschiedliche Erdentwicklungsstufen. Eine bedeutende Stufe ist die des Pangea-Kontinentes. In meinen Überlegungen spielt Ganz-Erde (Pangaea, altgriech.) als Gesamtoberfläche der Erde eine Rolle.

   

                                      Altersdarstellung der ozeanischen Kruste. Die roten Bereiche markieren die

                             jüngsten Krustenabschnitte entlang der mittelozeanischen Rücken; Wikipädia; Gemeinfrei  

Die geologisch sehr alten Kerngebiete der Kontinente (vielleicht 50 %) werden als Kratone bezeichnet. Gemeinsames Alter bedeutet auch, dass diese einst eine gemeinsame Erdoberfläche (mit den noch älteren Oberflächen) bildeten.
Expansionsrisse und Zuwachszonen nahmen, da tiefer gelegen, meist das Wasser der Ozeane auf und veränderten so die optische Erscheinung der Erde. Während der starre Krustenbereich mit dem oberen Mantel, soweit dieser fest ist, sich bei einer Expansion durch Aufbrechen der Hülle der neuen Größe anpasst, können der Mantel sowie der Kern als überwiegend viskose Masse permanent mitwachsen.
  

  

                      Kruste vor ca. 4 Mrd. J. im Kontext Erde heute; Grafik: Dieter Kist 

Dieser Skizze nach hätte die Erde eine Erhöhung (Kontinent-Kalotte) von ca. 400 km; bekanntlich haben die höchsten Berge Höhen von 8 bis 9 km. Der äußere Bereich der Erde hat eine geringere Dichte, ist somit leichter und schwimmt auf der zähen Mantelmasse wie ein Eisberg.    Die starre Kruste kann der Statik nur durch Bruch entgegenwirken; unterhalb der festen Masse erreicht die schwach viskose Materie den Ausgleich mittels Faltung. Das Brechen der Kruste ist ein ständiger Prozess, welcher der Expansion unterworfen ist. Die entstandenen Risse füllen sich von unten z.B. mit Gesteinsmasse und von oben mit Sedimenten oder auch Magma aus der Erde. Permanenter Gesteinsabrieb durch Brüche sammelt sich letztendlich am Boden der Ozeane. Mantel-Plume, Mantel-Diapir (Hotspot) sind Benennungen der Aktivitätszonen des Erdmantels. Hotspots am Rand der Kontinentalplatten und Plume sind vulkanische Tätigkeiten innerhalb der Fläche dieser Platten. Wenn die 30% Kontinentalkruste der Erde einst die gesamte Oberfläche darstellten, dann entspricht das in etwa der Marsoberfläche, wobei der Mars nur ca. 10% der Erdmassenmenge besitzt.


Karte der geologischen Provinzen der Erde.

Autor: USGS -Gemeinfrei https://earthquake.usgs.gov/data/crust/maps.php

Schilde sind die ersten bekannten kontinentalen Krusten (ca. 4,6 Milliarden Jahre), die tieferen Flächen (Tafeln) wurden Sammelflächen von Sedimenten. Diese Flächen aus dem Präkambrium als Oberfläche der Erde gedacht, entsprechen ca. 30%; dementsprechend ca. 10% der Masse. Das würde eine Masse von 1% zur heutigen Erde bedeuten.