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© Dieter Kist

Erdkruste


Volumenzuwachs innerhalb von 
180 Mill. Jahren;
Grafik: Dieter Kist
Vergleichbar Mars:1,63* 1011 km3 zur Erde heute: 1,0833· 1012 km3



Der Zuwachs  innerhalb der letzten 180 Mill. Jahre hat den Erdkörper beträchtlich anwachsen lassen. Das Volumen konnte inmitten der Erde global anwachsen, da die Masse sich in viskoser Form mehrte. Die spröde und harte Lithosphäre konnte aber nur durch Aufbrechen an der Expansion teilhaben. Das heißt: die Alt-Kruste des Planeten ist durch den Masse-Druck aufgebrochen, es entstanden Kalotten, die den Erdkörper bedeckten.


Krusten-Kalotten werden auf anwachsenden auf Erdkörper verteilt; Grafik: Dieter Kist

So wächst der Erdball an und die Kalotten nicht, wobei der Ozeanboden in der Übergangszeit viskoser Natur gewesen sein dürfte; damit sinken die Ränder der Kalotte in eine langsam fest und spröde werdende Masse ein, es entstehen die Tiefseerinnen.

Der Zuwachs in den letzten 180 Millionen Jahren, der sich in den Ozeanen widerspiegelt, wird besonders an den Rändern des pazifischen Ozeans durch Tiefseerinnen begleitet. Hier zeichnen sich Abdrücke der Kontinentalkalotten ab. Die Kontinente einer wesentlich kleineren Erdkugel haben somit eine engere Rundung. Das höchste Gewicht ist somit am Rande der Kontinente.


Krusten-Kalotte dringt in den frischen Gesteinsschmelz (Magma) ein.
Grafik: Dieter Kist

Die Kalotte der Kruste von vor 180 Mill. Jahren wäre allerdings einige 100 km hoch, was aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist. Die Steinmasse bricht in sich zusammen und verteilt sich auf einen engeren Raum.


Sperrige Brüche können einen Gewichtsausgleich behindern;
Grafik: Dieter Kist




Druck- und Zugkräfte auf Kalotte
(wenn Erde expandiert); Grafik: Dieter Kist

Die unterschiedlichsten Einflüsse  können bei der Anpassung der Bruchteiloberfläche wirken. Sperrige Brüche wirken quasi nach, was sich in Erdbeben und Tsunamis zeigt. Druckkräfte quetschen im Außenbereich der Kalotte das Gestein, welches eine Gipfelbildung zur Folge haben kann (z.B. Alpen). Die Zugkräfte brechen die Unterseite der Kalotte auf und ermöglichen so das Einnisten eines Plume.

Isostasie = Gleichstand der kontinentalen Bruchstellen.

Hier spielen Dichte (hier Halbwertzeit), Größe und die Viskosität der Asthenosphäre, auf dem die Bruchteile „schwimmen“, eine Rolle und entscheiden somit die Höhe der Landschaft (Gebirge).



Die Viskosität des Erdmantels lässt ausgleichende Bewegungen zum Schwerpunkt zu. Grafik: Dieter Kist

Die farbigen Streifen auf der Skizze deuten die sedimentierten Abla-gerungen an, die sich auch verschieben können wie Erdrutsche.