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© Dieter Kist

Logistik (1+2)

Beträchtliche Mengen an Energie wird durch unnötige Wege, Staus und ineffiziente Transportarten verbraucht. „Neue“ Gedanken, die in die Zukunft weisen und den umfangreichen Anforderungen gerecht sind, müssen aufgegriffen, angegangen und realisiert werden. So könnte ein großer Teil der Handelswaren auch mit einem der Rohrpost vergleichbarem System bundesweit verteilt werden. Die freie Sicht von der Autobahn und jeder anderen Straße ohne bewegliche Lkw- Sichtsperren sollte möglich sein. Großlieferungen, große Handels-objekte wie z.B. Baumstämme, Autos u.a.m. sollten am besten mit der Bahn oder dem Schiff transportiert und soweit wie möglich ausgeliefert werden, wobei die „Letzte Meile“ meist durch den Lkw erledigt wird.

Mein grober Gedanke: Parallel zum Autobahnnetz wird ein Lager-, Verteilungs- und Auslie-ferungssystem aufgebaut. Das System besteht im Wesentlichen aus fünf zusammen gehörenden Einheiten:


Beispiel; Post Office Railway:https://de.wikipedia.org/wiki/London_Post_Office_Railway

Die Mail Rail eine von 1928 bis  2003 in London betriebene  zur Postbeförderung die einige Poststationen verbindende 61cm breite fahrerlose U-Bahn.

1) dem dezentralen Gesamtlager; eingerichtet auf dem relativ freien Räumen innerhalb von Autobahn- Kreuzen und Dreiecken, der sicherlich zur Autobahn gehört und damit Eigentum der Bundesrepublik ist. Die häufig vorhandene sehr eingeschränkte Natur wird gegen eine Ausgleichs-schuld im Sinne einer lebensaktiven Natur an anderer Stelle eingelöst. An diesen Teillagern findet standardmäßig die Aufnahme und Ausgabe der Güter statt, was nicht unbedingt direkt geschehen muss, sonder auch, wenn verkehrstechnisch sinnvoll, durch Zu- und Abfuhr einiger Großunternehmen, Großhandel ergänzt werden kann.

Grafik: Nils Gruschka (Wikipedia) Frei

2) entlang der Autobahn müssten Röhrensysteme geschaffen werden, die jeweils von einen Autobahnkreuz (Station) bis zur nächsten Station in jede Richtung und aus jeder Richtung verbunden sind. Natürlich kann hier selektiert werden, erst eine grobe Nutzung im Bereich des Autobahnnetzes kann dann beim weiteren Ausbau komplettiert werden. Der Durchmesser der Röhren richtet sich nach dem durchschnittlichen Versandbedarf der Waren. Die eingespielte bewährte Europalette könnte als Größen-Grundlage genutzt werden.

Unter den 4 m breiten (Bankett 1,5 m, Seitenstreifen 2,5 m; vgl. Skizze) Außenbereich der Bundesstraßen ließe sich ein Rohrsystem, das einen Schlitten von 1,7 m aufnimmt, anlegen, ohne den Nutzen der Streifen zu beeinträchtigen.

3) Transportschlitten: die Höhe einschließlich der Paletten-Höhe und -Breite könnten also 1,2 m sein; die Beladung pro Schlitten  somit für drei Paletten vorgegeben sein. Die Gesamtfläche kann auch bei Bedarf in einem genutzt werden (Paletten-Ladefläche: Breite = 0,8 m; mal 3 = 2,4 m). Der Transportschlitten würde aus zwei Scheiben mit je 1,7 m Durchmesser bestehen; eine vorne und eine hinten, dazwischen die Ladefläche.


Beispiel; Chicago Tunnel Company:

https://de.wikipedia.org/wiki/Chicago_Tunnel_Company


Foto aus Wikipedia : 1910 Gemeinfrei; Der Tunnel-Bau für Telefonkabeln von 1899 bis 1906 im Zentrum von Chicago wurde auf ca. 100 km von 1899 bis 1956 als Fracht-Tunnelnetz genutzt.
4) Magnetbahn/Vakuumtunnel: 1914 zeigte der Franzose Emile Bachelet in London einen schwebenden Hohlkörper der mittels Wechselstrommagneten angetrieben wurde. In Deutschland experimentierte der Ingenieur Hermann Kemper seit 1922 und erhielt 1934 ein Reichspatent. Einige Strecken wurden projektiert, erprobt, aber nicht realisiert, wie z.B.: vom Flughafen München zum Hauptbahnhof; zwischen Berlin und Hamburg; zwischen Düsseldorf und Dortmund.

CargoCap: Die im Tunnelsystem langsam automatisiert verkehrenden Transportkapseln können jeweils zwei Euro-Paletten fassen; beruhend auf einem Forschungsprojekt an der Ruhr-Universität Bochum (1998-2002, Leitung Dietrich Stein)

Transrapid-Versuchsanlage: Am 22. September 2006 ereignete sich auf der Teststrecke bei Lathen ein folgenschwerer Unfall mit 23 toten Fahrgäste; die Versuchsanlage wurde  daraufhin 2011 eingestellt.

Die Swissmetro (2005) ist ein Schweizer Projekt für eine unterirdische Magnetschwebebahn.

I, Bernese media CC BY-SA 2.5


Beispiel: Personenbeförderung

Daten aus Wikipedia: Das Projekt der unterirdischen Magnetschwebebahn Swissmetro im Vakuumtunnel für  Personenverkehr mit einen Tunnel Ø von etwa 6m je Fahrtrichtung. Hier sollten Geschwindigkeiten von ca. 500km/h möglich sein.

Die Beschränkung des lichten Maßes der Tunnelröhre auf das notwendigste, in diesen Fall auf die Breite einer zu transportierenden Europalette, plus dem nötigen Bewegungsbereich, würde auch massenhaft Transportgüter befördern können. Ein kleinerer Durchmesser der Röhre sowie der Antrieb sollte aber bedeutend günstiger zu realisieren sein. Der Oberflächenverkehr würde spürbar entlastet und Güterwaren brauchen keinen Fensterplatz.


Einfachster Elektrischer Zug der Welt

https://www.youtube.com/watch?v=J9b0J29OzAU


5) Blockchain und chaotische, bzw. dynamische Lagerhaltung:
Das aus Spionage-Filmen bekannte Erkennungszeichen einer zerrissenen Banknote oder auch das Jahrtausende alte Kerbholzsystem haben die Sicherheits-Logik der aneinander gereihten Informations-Blöcke, den Blockchain in sich. Blockchain ist ein System, welches über verschiedene wechselnde Rechner die laufenden Prozesse überwacht. Ein Ausspionieren durch Konkurrenten  wird dadurch verhindert. Blockchain-Technologie stellt Sicherheit, Transparenz, Anonymität und Dezentralisierung in den Fokus. Es ist möglich, z.B. den Blöcken Informationen, Gutachten, Versi-cherungen, sowie andere Merkmale, wie Temperaturverläufe bei Frischwaren, mitzugeben. Die Einlagerung der Waren wird auf jeden Fall dynamisch geschehen; bei Handelswaren wahrscheinlich und auch auf Grund von digital ausgewerteten Erfahrungs-protokollen auf das gesamte Handelsgebiet verteilt eingelagert. Das würde unnötige Transporte verhindern.


Ein Bergbeamter registriert die angelieferte Erzmenge mittels Kerbholz (Darstellung nach Georgius Agricola (1556) aus Wikipedia

Mit einem Messer werden Kerben in eine Holzleiste geschnitten, diese wird dann der Länge nach gespalten; dieser quasi Lieferschein würde anschließend durch ein Aneinan-derlegen überwacht.