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© Dieter Kist

Gemeinschaft

In der Vergangenheit haben Beispiele wie Berlin, Dresden und „Neue Heimat“  bewiesen, dass das Vertrauen zu den Institutionen in Puncto Wohnungs-eigentum leider nur eingeschränkt sein kann. Deshalb müssen die Interessen der Bewohner und Mitwirker auf jeden Fall primär einbezogen und somit in Gremien von Stiftungen, gemein-nützigen Genossenschaften, inte-griert werden. Über die Stiftung könnten Spekulationen ausge-schlossen werden. Sinnvoll wäre auch eine gemeinsame Veran-twortung über das einzelne Projekt hinaus, also landes-, bundes-, europaweit in die entsprechenden Initiativen.

Unterschiedliche Gemeinschaften übernehmen die notwendigen Aufgaben, die dann teilweise ehrenamtlich, aber auch professionell ausgeübt werden. Jeder WaZell Bewohner sollte sich mit seinen Möglichkeiten einbringen, um eine gemein-schaftliche Verwaltung und ein gemeinschaftliches permanentes Eigen-tum zu ermöglichen.



Autor: Sachinwarankar
aus Wikipedia; CC BY-SA 4.0

Beispiel ehrenamtliches Arbeiten: Um ein gemeinschaftliches Essen zubereiten zu können, das der Nachhaltigkeit gerecht wird, das je nach Gruppengröße einen gewissen Aufwand erfordert, muss Arbeit privat erbracht werden. Arbeit fällt auch in anderen Bereichen an, wie in den Gärten, der Anbau von Obst und Gemüse ziehen sowie auch in weiteren Bereichen. Jeder bringt sich  nach seinen Möglichkeiten ein. Wichtig ist es, dass nicht einige sich aufreiben und andere nur nassauern.Für den teilhabenden Bewohner sollte es möglich sein, in andere WaZell-Siedlungen (auch International) zu wechseln. Oder auf Zeit, z.B. drei Monate zu tauschen, was den persönlichen und den gemein-schaftlichen Erfahrungsaustausch dienen würde. Schön wäre es, wenn letztendlich ein gemeinsames Verwalten, und aus dem Umfeld der Bedürfnisse und der Interessen eine existente Beschäf-tigung erwachsen würde.


Quer durch bekannte Gemeinschaften

Die Ausrichtung der Arbeitswelt ist sicherlich eingeschränkt; die herkömliche Autoproduktion oder Massentierhaltungen sind sicherlich, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen ausgeschlossen. Die Ar-beitswelt einer WaZell Siedlung könnte sich mit den eigenen Inte-ressen beschäftigen. Einige Ansatz-punkte: Ein Verlagswesen, das die Gesamtheit des Projektes dokumen-tiert und in Schriften und Filmen festhält. Hier sollten auch vergangene Drucktechniken vor dem Vergessen bewahrt werden und das besonders im grafischen Bereich.Die landwirtschaftliche Organi-sation im Sinne eines „Arche-Hofes“ mit tierischen Helfern und Nutztieren, sowie  die ins Vergessen zu geratenen Obst- und Gemüsesorten zu retten. Sammelfrüchte und Kräuter müssen „gepflegt“ und geerntet werden. Rettungswürdig sind aber auch Berufe wie: Bäcker, Konditor, Müller, Schlachter und andere mehr. Das alte handwerkliche Nutzen  von Naturprodukten zum Färben, Weben, Töpfern und dem Einbinden von anderen natürlichen Erzeugnissen sollte gefördert werden. Aber auch Bereiche, die Holz, Leder, Eisen, Stein und Erden bearbeiten, sollten zum täglichen Nutzen und auch in musealer Form erhalten bleiben.Dafür würden starke Partner aus Innungen und Universitäten ge-braucht, bevor Jahrtausende alte Kul-tur unwiederbringlich verloren geht.


Auf in Richtung Farbe

Natürlich müssen auch alternative Lebensmittel erprobt, gefördert und produziert werden.