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© Dieter Kist

Ressourcen

Eine neue auf Gemeinschaft begründete Siedlung könnte und muss über z.B. Abfallwirtschaft, Agrarwissenschaften, Arten- und Ernährungswissenschaften, Immissionsschutz, Biotopschutz, Natur-schutz, Umweltmanagement, Kreislaufwirtschaft, Wasserwirtschaft, Landschaftsplanung ihren Anteil daran leisten und finden, dass ein Leben für mehr als sieben Milliarden Menschen mehr situationsgerechte Ansätze bildet.

Wir können es uns nicht mehr leisten, unnötigerweise Ressourcen oder Energie zu verbrauchen. Das heißt, das alle Möglichkeiten der Einsparung zu nutzen sind und neue aber auch alte Wege (eventuell vergangene) neu ausgebaut werden. Dazu gehört es auch Transportwege  einzusparen.                                                                                   

Vor nun mehr 50 Jahren entwickelte der französische Forstwirt Jean Pain eine Anlage zum Kompostieren  von Biomasse, den  Biomeiler. (https://de.wikipedia.org/wiki/Biomeiler), Die Wärme, die durch Mikroorganismen erzeugt wird, kann damit energetisch genutzt werden. Biomasse kann da wo sie anfällt, also dezentral, genutzt und muss nicht in X-Km-Strecke verbracht werden.


Freude ins besondere für Möwen

Foto Quelle: CC Vision; bearbeitet D.K. = frei


Der kommunale Anschlusszwang an die öffentliche Abwasserentsorgung muss in vielerlei Hinsicht neu überlegt werden. Die Natur als „Pflanzenkläranlage“ kann als sinnvoller „Helfer“ mit nahezu Jahrhunderte alter Tradition gesehen werden; sauber und geruchsfrei, wenn vom Menschen nicht überfordert.

Ein angemessener Umgang mit Haus- und Berufschemie, ein Verzicht der Chemiekeulen im Handel sowie die Förderung und das Aufzeigen von Alternativen wäre eine Möglichkeit.

Pflanzenkläranlagen würden wichtige Biotope für Mikroorganismen, Würmer und Insekten bilden, die ihrerseits Vögeln, Fischen und kleinen Säugern als wichtige Nahrung dienen. Nutztierhaltung, die sich zum großen Teilen freigängerisch ernährt, würde auch einen Anteil an der Artenerhaltung der spezialisierten Gliederfüßler und anderer mehr haben. Mist/Jauche verlässt die Ställe der Massentierhaltung nur als Gülle und ist in vielen Fällen für den tierischen Nutzen verloren.



Im Massenstall nicht möglich! Eingang zur Brutkammer des Stierkäfers
mit Schafkot in direkter Nachbarschaft
Autor: Dahl Wikipedia; Gemeinfrei


In jeder eigenverantwortlichen Siedlung fallen Biomassen an, wie Bio-abfall, Speisereste, Klärschlamm etc. Auch wenn viele in dem Biomeiler verwertet werden können, sind einige besser in der  Biogasanlage zu verwerten, zudem ist die Erfahrung und „das am Ball bleiben“ wichtig.

Parallele alternative Wege können in unterschiedlichen Bereichen beschritten werden. So könnten innerhalb des Siedlungskomplexes und dem mit bewirteten Ländereien  die Sport, Land-, Waldwirtschaft u.s.w. mit Kompostiertoiletten ausgestattet sein. Trockentoilette ohne Wasser-spülung; die Fäkalien werden in einen mit Mulch oder Stroh gefüllten Behälter geleitet und anschließend kompostiert. Energiegewinnung über Wind und Sonne können und sollten genutzt werden, soweit möglich Wasserkraft und auch in traditioneller Art angetriebene  Maschinen die mahlen, hämmern, sägen, schleifen,  pumpen und anderes mehr. Aber auch „Kleinigkeiten“ können das Bewusstsein schärfen.

Hier kommt sogar das Abwasser als Kraftgeber in Betracht, insbesondere bei größeren Gemeinden. Aber auch öffentliche frei zugängliche Fitnessgeräte, die einerseits zur sportlichen Aktivität beitragen und andererseits damit auch zur Energiegewinnung einladen (hier können sicher noch neue effektive Geräte entwickelt werden).



Schema einer kleinen Bio Gas Anlage Auto: ButeCarl; Wikipedia; CC BY-SA 4.0


Gerätschaften und Möbel dürfen keine Wegwerfartikel sein und müssen pflegbar bleiben. Wichtig wäre auch ein umsichtiges Einrichten der Wohnungen mit Materialien, die bei einem Wohnungsbrand die Anwohner nicht durch giftige Gase aus Lacken, Leimen, Spanplatten und Kunststoffen aller Art schädigen und deren Rückstände wie Sondermüll behandelt werden müssen.