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© Dieter Kist

Umfeld und Felder

Die auf Seite 4 (WaZell) skizzierte Beispielstruktur einer WaZell-Siedlung benötigt bei ca. 50m Radius einer WaZell eine Fläche von etwa 0,2km 2 Bauland. Die 12 mit Wohneinheiten (plus Geschäfts-- und Verwaltungs-WaZell) bebauten WaZellen könnten bei einer 5-stöckigen Bebauung ca. 3.000 Bewohner beherbergen. Zur Ernährungsproduktion für den Eigenbedarf gehört Land, gleich Garten- bzw. Land-wirtschaft; das wäre aber auch von Nöten, wenn diese Einwohner woanders wohnen würden. Wie groß der Naturwirtschaftsraum sein muss oder darf, hängt auch mit der gewünschten Nachhaltigkeit und der Natur- sowie Kulturpflege zusammen.    So kann einerseits die Siedlung nur aus geschlossenen WaZell-Trichtern bestehen, aber andererseits auch aus 1/3, 2/3, 1/2, Trichter. Somit würden die  Terrassenwohnungen nach Außen gerichtet sein und der Hof ebenerdig mit der Landschaft verbunden. Die Teil - WaZell kann auch genutzt werden, um bestehende Orte mit aufzunehmen, wie natürliche und historische Stätte, land-schaftliche und bäuerliche Betriebe, Kultur- und Sport- Vereine und auch anderes mehr. 


Streuobstwiese im Frühling Foto: ulrichstill
aus Wikipedia; CC BY-SA 2.0

Um der Tierwelt, aber auch den Anwohnern, vor allem den Kindern, einen einigermaßen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen, wäre eine getunnelte Zufahrt wünschenswert.    Es müssen „Neue“ Schwerpunkte gesetzt werden, um die zum Teil in Jahrtausenden entwickelten Fähigkeiten und Werkmittel zu erhalten helfen.    Insbesondere aber auch die Arten und Sorten aus dem Umfeld des Menschen, ob wild oder kultiviert. Das „Kulturgut“ Haustier wurde domestiziert, weil bestimmte „Notwendigkeiten“ des täglichen Lebens abgedeckt werden sollten. Um auf Fabriktiere weitestgehend verzichten zu können, müsste der ursprüngliche Nutzen der entspre-chenden Haustiere weitest möglich einbezogen werden. 



Nicolaus Oest: Oeconomisch-practische Anweisung der Einfriedigung der Ländereien.
 Flensburg 1767; gemeinfrei


Leider sind in den letzten paar hundert Jahren aus treuhänderischen Nutzern des Landes immer mehr Eigentümer geworden. Für die meisten rechnet es sich nicht, Biotope wie z.B. Feucht-, Blumenwiesen, Knicke, Wallhecken, Wäldchen, Bachläufe, Streuobst-, Streu-wiesen und anders mehr zu pflegen. So ist es wahrscheinlich sinnvoller, Obst und Gemüse in Erdmieten (Vorratsgrube) zu lagern, aber es rechnet sich nicht. Natürlich geht mikroskopisches Leben verloren, wenn statt Erdmieten Silos genutzt werden oder gar Klimaräume. Immerhin macht der Energieverbrauch der 120 Millionen Kühl- und Kältemaschinen bundesweit etwa 16% des gesamten Energie-bedarfs aus.    Als Verbindung zwischen zwei Ortsteilen können Ortszentren geschaffen werden, die die Gewalt einer verkehrsreichen Straße durch Überbauen aufhebt. Der neue Brücken-Ortskern könnte Schulen, Rathaus, Verwaltungen und Geschäfte beherbergen.   Die Lieferzone wäre an der zu überquerenden Straße und somit auch recht zentral. Eine solche Umsetzung könnte die ein oder andere Umgehungsstraße unnötig machen, was zur Kompaktheit der Siedlung beiträgt und eine weitere Zerschneidung durch Verkehrsstraßen verhindert.    Andernfalls kann eine überbaute Autobahn auch dem Wildtier- Wechsel und der -Wanderung dienen. Siehe auch Seite 16 (Wege kürzen)