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© Dieter Kist

WaZell

Die offene WaZell, quasi ein „Trichter“ bildet den Terrassen- und Hofraum für die Bewohner. Hier besteht auch die Möglichkeit, die unteren Etagen für Freizeitgemeinschaften oder Gewerbe (auch Geschäfte) auszubauen. Freizeit und Gewerbe können aber auch in gedeckelten oder teil gedeckelten  WaZellen untergebracht werden.  Die Öffnung der gedeckelten  WaZell beherbergt den Zugang zu den Veranstaltungsräumen, Geschäften, und weiteren Nutzungen mit Publikumsverkehr. Ein Aufbau auf den halboffenen und geschlossenen WaZell kann für Schulen und Büros genutzt werden und dient zum „sperren“ des Innenbereiches.  Die öffentlichen Räume müssten die 1,5fache oder doppelte lichte Höhe haben, dies gilt auch für Wirtschafts- und Geschäftshöhe. Der Höhenbedarf der unterschiedlichen Nutzungen kann verschieden sein, muss aber vom Wabenstrukturbau aufgenommen werden. Das heißt, es muss ein bestimmtes Raster entwickelt werden,  das die Bedürfnisse miteinander verbindet. Arbeiten, Wohnen und   


Freizeit in der unmittelbaren Umgebung muss im Einklang stehen, soweit es sich verantworten lässt. Das spart viel-schichtig Immissionen. Wie sinnvoll ist strikte Trennung zwischen unterschiedlichen Nutzungsansätzen, die im Bundes-Immissionsschutzgesetz für Städte und Gemeinden verpflichtet geregelt sind? Eine WaZell-Siedlung benötigt Bauland und sollte, soweit möglich , störungsfrei in der Landschaft integriert werden. Die unterschiedlichen Landschaftsseiten der Siedlung könnten nach verschiedenen Schwerpunkten gestaltet sein.  Die Zufahrten für Lkw und Pkw sollten auf angemessener Strecke getunnelt die Siedlung erreichen. Die Forstseite hat keinen direkten Zugang von der Siedlung aus und dürfte durch keine schneidenden Straßen im Tier- und Pflanzenbereich gestört werden. Eine halbe oder drittel geöffnete WaZell mit eventuell gestuften Strukturbauten würde für Land-, Tier- und Forstwirtschaft zur Verfügung stehen. Leben, wohnen, arbeiten an einem kompakten Ort heißt unter anderem: Freizeitgewinn, Energieersparnis, also Lebensqualität; hier können Interessen gebündelt werden. Die offene WaZell beherbergt den Wohnbereich in Terrassenbauweise; wobei jede WaZell im Rahmen der Nutzung einen eigenen Charakter haben kann, z.B. als Hanghaussiedlung im „Trichter“. Wenn jedem Bewohner ein bestimmter Quadrat-meterumfang zugedacht wird, viel-leicht von 40qm Wohnfläche und 20 qm Hobbyfläche, würden, wenn wiederum 10 Personen zusammenleben wollen, 400qm (Wohnfläche) zur Verfügung stehen.


 Ähnlicher Ansatz bei den Freizeit-Räumen: es könnte die Nutzung auf verschiedene Interessen gesplittet werden: Als Beispiel: Hobbywerkstadt Holz teilen sich 80qm mit 16 Leuten a 5qm Anteil, Lagerkeller: 5qm/Person, Musikkeller: 3 Personen a 10qm. Im Freizeitbereich könnten auf diese Art andere Bewohner zusammenarbeiten als in den Wohngemeinschaften oder Partnerschaften. Aber auch im professionellen Bereich können Gemeinschaften wie Werkstätten, Ateliergemeinschaften und Markthallen geschaffen werden. Geschlossene, gedeckelte WaZell können je nach Ausführung als Mehrz-weck-, Industriehallen, Arenen und anderes mehr genutzt werden. Teiloffene WaZell können z.B. für den Handel, Gesundheit (Krankenbetten), Versorgung, Bildung, Gemeinschaftsbauten und vielerlei Infrastruktur genutzt werden. 


Notärztliche Versorgung und Feuerwehr Einsätze müssen von der Dachebene her gewährleistet sein.  Dann besteht noch die Möglichkeit, dass über die Strukturbauten eine Öffnung zur Umgebung, zur Landschaft entsteht. Sicherlich ist es wünschenswert,  Freizeitgestaltungen zu betreiben, welche über den Konsum hinausgehen; „das haben wir uns verdient.“